AutomotiveAutomotive
BedachungBedachung
HaushaltsgeräteHaushaltsgeräte
  • Über uns 1

  • Über uns 2

Logo Braun Metall

Zwei Ponys für alle im Kinderdorf

Die Ponys Luna und Schröder leben nun seit fast zwei Jahren als Kinderdorf-Ponys bei uns.

Luna ist:

  • eine weiße Stute mit himmelblauen Augen
  • 8 Jahre alt
  • etwas sensibel und Kindern gegenüber sehr zugewandt

Schröder ist:

  • ein sehr junger Hengst
  • etwa zwei Jahre alt
  • ruhig, gelassen
  • noch wenig erzogen (weil sehr jung) und für ihn ist Luna wie eine große Schwester.

Es gibt verschiedene Wiesen, die rund um das Kinderdorf zur Verfügung stehen. Im Sommer werden diese Wiesen gerne genutzt.

Was heißt eigentlich „Tiergestützte Pädagogik“?

Diese Art von Pädagogik bedeutet im weitesten Sinn, Tieren ein Zuhause zu geben, mit ihnen zusammenzuleben, sie zu pflegen, artgerecht zu versorgen, sie auszuführen und ihre Umgebung sauber zu halten.

Tiergestützte Pädagogik basiert auf Beobachtungen, dass Tiere intuitiv spiegelbildlich auf Menschen reagieren. Sie sind zunächst neutrale Gegenüber, werten nicht und sind nicht berechnend. Sie sind unverfälscht in ihren Reaktionen, bleiben lange geduldig und zugewandt und sie freuen sich über Kontakt, Pflege, Fürsorge, Bewegung und Spiel.

Auf der Ebene dieser körperlichen Reaktionen animieren sie Kinder und Jugendliche zu einem gegengleichen Verhalten. Ruhiger Zugang, Beschäftigung mit den Tieren, Versorgung und Zugewandtheit sind die liebevollen Reaktionen, die die Tiere in den Kindern und Jugendlichen auslösen.

Die Kinder und Jugendliche zeigen in der Tat schnell positives Verhalten, wenn sie mit Tieren zu tun haben, wenn sie sich ihnen zuwenden und sie pflegen können. Dies beginnt mit einem Fürsorgeinstinkt und geht bis hin zum Stolz, Tieren etwas beigebracht zu haben. Tiergestützte Pädagogik ist als niederschwelliger Zugang zu den Menschen zu verstehen und ist besonders gut einsetzbar bei unspezifischen aber auch chronisch traumatischen Erfahrungen, weil siegenau an der Stelle ansetzt, an der Aktivitäten ohne Vorbehalt und Ängste angenommen werden können.

Durch die Sorge für das Tier wird die eigene Fähigkeit wiederbelebt, vorurteilslos Kontakt zu einem Lebewesen aufnehmen, angstfrei positive Emotionen zeigen und unbefangen seine Anteilnahme und seine Fürsorge leben zu können.

Diese emotionalen Schritte machen es möglich, sich selbst (besser) wahrzunehmen und zu erleben, dass die eigenen Aktivitäten wiederum positive Wirkungen auslösen. Sie eröffnen den Kindern Möglichkeiten, die sie verbal „über den Kopf“ so gar nicht wahrnehmen können.